Arbeitsalltag organisieren: Leitlinien für eine gesunde Unternehmenskultur

Arbeitsalltag organisieren: Leitlinien für eine gesunde Unternehmenskultur

Die Strukturen sind etabliert, der Arbeitsalltag kehrt in Ihr Unternehmen ein. Das Organisieren einzelner Tagesabläufe liegt in der Verantwortung Ihrer Mitarbeiter. Selbstmanagement ist gefragt. Doch das Aufstellen einzelner Regeln kann dazu beitragen, die Zusammenarbeit effektiver zu gestalten. Mit den folgenden Leitlinien gelingt es Ihnen, den Arbeitsalltag entsprechend einer gesunden Unternehmenskultur zu organisieren.

 

Im Arbeitsalltag miteinander kommunizieren

 

Jeder Mensch tickt anders. Das bedeutet, Ihre Mitarbeiter sind in ihrer Kommunikation völlig unterschiedlich. Informationen werden daher auf verschiedene Weisen miteinander geteilt – im schlimmsten Falle gar nicht. Auch können viele Worte fallen, ohne einen relevanten Arbeitskontext zu enthalten. Wer konkrete Details in Erfahrung bringen will, sollte konkrete Fragestellungen adressieren.

Mal nicht um den heißen Brei zu reden, spart wertvolle Zeit ein. Aufgaben, die mit “Wir müssten mal” beginnen, streifen eventuell die Problemstellung, sind aber nicht ausreichend formuliert. Damit Ihre Mitarbeiter Ihren Arbeitsalltag organisieren können, sprechen Sie gezielte Verantwortlichkeiten aus: Wer soll was zu wann aus welchem Grund und mit welchem Ziel erledigen? Geben Sie soviel Wissen wie möglich an die Hand. Das Gefühl, nicht ausreichend informiert zu sein, ruft mitunter Frust bei Mitarbeitern hervor.

 

Gesunde Meeting-Kultur etablieren

 

Ab- sowie Rücksprachen sind wichtig. Im Arbeitsalltag können sie zu einer schnellen Zielfindung führen, neue Denkweisen ermöglichen und noch fehlende Informationen liefern. Zudem ist das gesprochene Wort manchmal besser zu verstehen als schriftliche Kommunikation. Doch braucht es für jede Entscheidungsfindung auch ein Meeting?

Im Arbeitsalltag werden Sie schnell merken, dass das Organisieren von Meetings ebenso Arbeit bedeutet. Eine gesunde Meeting-Kultur beinhaltet ausreichend Zeit, sich auf Besprechungen vorzubereiten und diese auch nachzubereiten. Per se ist ein Meeting-Marathon unproduktiv. Konzentrieren Sie sich auf kurze, zielgerichtete Absprachen. Bevor Sie die Zeit Ihrer Kollegen in Anspruch nehmen, legen Sie mindestens eine Zielvorgabe für das einberufene Meeting fest. Dies hilft Ihnen und den weiteren Teilnehmern, den Fokus zu wahren und in kurzer Zeit ein Ergebnis zu erzielen.

 

Dokumentieren mag lästig sein, aber auch notwendig

 

Absprachen, Einigungen und selbstverständlich auch Ergebnisse sind schriftlich festzuhalten, um den Wissensaustausch innerhalb Ihres Unternehmens zu fördern. Das Dokumentieren einzelner Arbeitsstände befähigt andere, Unternehmensaufgaben mit dem gleichen Informationsstand auszuüben.

Organisieren Sie den Arbeitsalltag so, dass die Verschriftlichung wichtiger Auskünfte einer Struktur folgen. Legen Sie Ablageorte, Kanäle sowie Tools fest – ob Messaging-Dienst, Projektmanagement-Tool oder Email. Sorgen Sie dafür, dass jeder Mitarbeiter weiß, wo nötige Informationen hinterlegt werden und wann welche eigenständig weiterzugeben sind.

 

Beim Organisieren des Arbeitsalltags Pausen nicht vergessen

 

Während der Arbeitszeit sind Ruhepausen einzuhalten. So gibt es das Arbeitsrecht vor. Nicht ohne Grund: Denn Pausen fördern die Regeneration und wirken sich positiv auf die Produktivität aus. Nach maximal sechs Stunden sollte sich jeder Arbeitnehmer eine Pause gönnen, um sich geistig vom Arbeitsalltag zu trennen. Schon ein kurzer Spaziergang kann die notwendige räumliche Distanz herstellen, um anschließend neue, klare Gedanken fassen zu können.

 

Tipp: Einen Arbeitsalltag zu organisieren, bedeutet auch, den eigenen Feierabend vorzubereiten. Nehmen Sie sich Zeit, den kommenden Arbeitstag zu planen: Welche Informationen müssen weitergetragen, welche Meetings vorbereitet und welche Aufgaben erledigt werden?
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