π― Lernziel
Am Ende dieser Lektion kΓΆnnen Sie die vier BlΓΆcke des Kapitalbedarfs unterscheiden und typische Positionen zuordnen.
FΓΌr eine nachvollziehbare Planung lohnt sich die Aufteilung in vier BlΓΆcke, statt eine einzige Pauschalsumme zu bilden.
AnlagevermΓΆgen / Investitionen
Dazu zΓ€hlen GΓΌter, die lΓ€nger im Betrieb bleiben: Maschinen, Fahrzeuge, IT-Hardware, MΓΆbel, Website-Entwicklung oder Kautionen. Notieren Sie zu jeder Position Zeitpunkt und Nutzungsdauer.
UmlaufvermΓΆgen / Betriebsmittel
Hier geht es um Kapital, das im laufenden Betrieb gebunden ist: Warenlager, Rohstoffe, Forderungen sowie Kasse und Bankguthaben. Wer Ware vorfinanzieren muss, bevor Kunden zahlen, braucht hier oft mehr Kapital als reine Dienstleister.
GrΓΌndungskosten und Anlaufphase
GebΓΌhren, Notar, Beratung, Versicherungen und Marketing gehΓΆren zu den GrΓΌndungskosten. Die Anlaufphase deckt die Monate, in denen Fixkosten schon laufen, der Umsatz aber noch aufgebaut wird β hier entsteht oft der grΓΆΓte Kapitalbedarf. Unternehmerlohn und private Lebenshaltung gehΓΆren unbedingt dazu.
Puffer fΓΌr Unvorhergesehenes
Ein Puffer von etwa 10 bis 20 Prozent der Gesamtsumme fΓ€ngt VerzΓΆgerungen und unerwartete Kosten ab.
π‘ Tipp
Vermischen Sie Anlage- und Umlaufkapitalbedarf nicht in einer Zeile β trennen Sie beide bewusst, das macht Ihren Plan fΓΌr Banken deutlich nachvollziehbarer.
β Das nehmen Sie mit
- Ich kenne die vier BlΓΆcke des Kapitalbedarfs.
- Ich kann typische Positionen den richtigen BlΓΆcken zuordnen.
- Ich weiΓ, warum ein Puffer eingeplant werden sollte.