π― Lernziel
Am Ende dieser Lektion kΓΆnnen Sie die HΓΆhe Ihrer Privatentnahmen anhand der wirtschaftlichen TragfΓ€higkeit einschΓ€tzen.
Es gibt keinen gesetzlich festgelegten Prozentsatz fΓΌr Privatentnahmen. Entscheidend ist die wirtschaftliche TragfΓ€higkeit Ihres Betriebs: Reichen Einzahlungen, RΓΌcklagen und Kreditlinien aus, um sowohl betriebliche Verpflichtungen als auch Ihre privaten Entnahmen zu decken?
Unternehmerlohn als PlanungsgrΓΆΓe
Planen Sie Entnahmen wie einen Unternehmerlohn: monatlich, konservativ und mit Puffer. Der Unternehmerlohn beantwortet die Frage βWas brauche ich privat?β, wΓ€hrend die Privatentnahme die tatsΓ€chliche VermΓΆgensverschiebung darstellt. Beide GrΓΆΓen mΓΌssen zusammenpassen.
Ein Beispiel: Plant ein Einzelunternehmer 2.800 β¬ monatlich, zeigt die LiquiditΓ€tsplanung in den ersten Monaten aber nur 2.200 β¬ Spielraum, sollte er die Entnahme entsprechend begrenzen oder zusΓ€tzliche private Reserven einplanen β statt einfach zu entnehmen und zu hoffen.
π‘ Tipp
Rechnen Sie lieber konservativ und lassen Sie sich einen Puffer fΓΌr unerwartete Ausgaben und SteuerrΓΌcklagen β so vermeiden Sie LiquiditΓ€tsengpΓ€sse.
β Das nehmen Sie mit
- Ich weiΓ, dass es keinen festen Prozentsatz fΓΌr Privatentnahmen gibt.
- Ich kann den Unterschied zwischen Unternehmerlohn und tatsΓ€chlicher Entnahme erklΓ€ren.
- Ich kann anhand meiner LiquiditΓ€tsplanung realistische EntnahmehΓΆhen festlegen.