π― Lernziel
Am Ende dieser Lektion kΓΆnnen Sie Privatentnahmen korrekt buchen und wissen, welche steuerlichen Aspekte relevant sind.
Steuerlicher Γberblick
Eine Geldentnahme vom GeschΓ€ftskonto ist umsatzsteuerlich meist unkritisch. Bei Sach-, Nutzungs- und Leistungsentnahmen kann jedoch Umsatzsteuer relevant werden (unentgeltliche Wertabgabe bzw. Eigenverbrauch). KlΓ€ren Sie unklare FΓ€lle β etwa beim Firmenwagen β mit Ihrem Steuerberater.
Buchung: das Grundprinzip
Privatentnahmen buchen Sie ΓΌber ein Privatkonto (Unterkonto zum Eigenkapital) gegen Bank, Kasse oder den betroffenen Bestand. Wichtig ist, dass jede Entnahme mit Datum, Betrag und Beleg nachvollziehbar bleibt.
- GeschΓ€ftskonto und Privatkonto konsequent trennen
- Jede Γberweisung βBetrieb β privatβ als Entnahme kennzeichnen
- Sach- und Nutzungsentnahmen mit Bewertungsgrundlage dokumentieren
- Monatlich Plan gegen Ist abgleichen
Die Privateinlage als Gegenbewegung
Die Privateinlage fΓΌhrt privates VermΓΆgen dem Betrieb zu β etwa wenn Sie den Anlauf aus Ersparnissen finanzieren. Entnahmen und Einlagen gehΓΆren zusammen gedacht: Wer stark entnimmt, braucht spΓ€ter womΓΆglich weitere Einlagen oder Kredite.
π‘ Tipp
Vermeiden Sie es, private Ausgaben unkommentiert vom GeschΓ€ftskonto zu bezahlen β kennzeichnen Sie jede Bewegung sofort als Entnahme oder Einlage.
β Das nehmen Sie mit
- Ich weiΓ, wie ich eine Privatentnahme buche.
- Ich kenne die steuerlichen Besonderheiten bei Sach-, Nutzungs- und Leistungsentnahmen.
- Ich verstehe den Unterschied zwischen Privatentnahme und Privateinlage.