Corona-Krise: Starthilfe für Startups

Corona-Krise: Starthilfe für Startups

Die Auswirkung der Corona-Pandemie bedroht zahlreiche Startups in ihrer Existenz. Die Zeiten risikofreudiger Investitionen gelten vorerst als beendet. Investoren entscheiden nicht mehr nach Bauchgefühl, sondern prüfen mit Sorgfalt, welche Startups in Zeiten der Corona-Krise tragfähige Geschäftsideen vertreten. Doch wie sollen sich Startups ohne Starthilfe halten?

Um das Überleben von Startups während der Corona-Krise zu sichern, stellt die Bundesregierung finanzielle Mittel als Soforthilfe bereit. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick, welche Krisenmaßnahmen für Unternehmer, aber auch Existenzgründer darüber hinaus zur Verfügung stehen.

 

Finanzielle Hilfe zur Bewältigung der Corona-Krise

 

Um die Liquidität Ihres Startups zu sichern, haben die Bundesämter für Wirtschaft und Finanzen Schutzmaßnahmen für kleine und mittlere Unternehmen verabschiedet. Zu dem Beschluss zählt eine finanzielle Starthilfe in Form einer Einmalzahlung für drei Monate. Damit erhalten Unternehmen mit bis zu fünf Vollzeitbeschäftigten eine Unterstützung in Höhe von bis zu 9.000 Euro. Unternehmen mit bis zu zehn Angestellten in Vollzeit steht ein Hilfsgeld bis zu 15.000 Euro zu. Die Corona-Soforthilfe soll Startups und Selbstständige vor der Insolvenz bewahren. Möchten auch Sie einen Zuschuss beanspruchen, wenden Sie sich an die für Ihr Unternehmen zuständige Behörde.

Weitere Finanzierungsmittel zur Überbrückung der Corona-Krise können Sie bei Ihrer Hausbank beantragen. Diese vergibt unter anderem einen Gründerkredit speziell an Unternehmen, die weniger als fünf Jahre am Markt tätig sind. Die Investitions- und Betriebsmittelkredite stellt die KfW-Gruppe im Rahmen eines Sonderprogramms.

 

Geförderte Unternehmensberatung für Startups und Unternehmen

 

Die Soforthilfe für betroffene Unternehmen beinhaltet weit mehr Unterstützung als die Bereitstellung finanzieller Mittel. Startups sehen sich derzeit nicht nur von einer wirtschaftlichen Schieflage bedroht. Die vorherrschende Corona-Krise führt zu einem veränderten Konsumentenverhalten. Startups müssen sich darauf einstellen.

Aus diesem Grund steht für Unternehmen und Selbstständige eine zu 100 % geförderte Business-Beratung zu. Im Rahmen dieser Unternehmensberatung prüfen geschulte Coaches Ihre Geschäftsprozesse. Bei Bedarf entwickeln Sie mit Ihrem Berater neue Strategien oder erweitern Ihre bisherigen Geschäftsfelder sowie Vertriebswege, um der fortschreitenden Digitalisierung Stand zu halten. Diese Förderhilfe steht Startups und Unternehmen bis zum 31.12.2020 zu.

Das Angebot der Unternehmensförderung im Überblick

Ebenfalls im Rahmen der Beratungsförderung erhalten Sie Unterstützung bei der Beantragung von Kurzarbeitergeld oder Finanzierungsmittel. Ihnen steht aber auch Hilfe bei der Entschädigung von Verdienstausfällen im Rahmen der Corona-Krise zu.

 

Tipp: Zur Beantragung von Zuschüssen oder Krediten, halten Sie Ihren Finanz- und Businessplan bereit. Bringen sie Ihre Unterlagen auf den aktuellsten Stand, um eine schnelle Bearbeitung zu erzielen. Wichtig ist, dass Sie nachweisen können, dass Ihr Startup aufgrund der Corona-Krise auf Hilfe angewiesen ist. Eine geförderte Unternehmensberatung unterstützt Sie dabei.

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