π― Lernziel
Am Ende dieser Lektion kΓΆnnen Sie eine RentabilitΓ€tsvorschau selbst aufbauen und den Break-even-Punkt Ihres Vorhabens interpretieren.
Beim Erstellen gehen Sie am besten in klaren Schritten vor:
- GeschΓ€ftsmodell und Zielgruppe schΓ€rfen β welche Leistung verkaufen Sie an wen, zu welchem Preis?
- Umsatzplanung aufsetzen β monatlich fΓΌr Jahr 1, danach oft jΓ€hrlich, mit Basis- und konservativem Szenario.
- Kosten planen β variable Kosten an den Umsatz koppeln, Fixkosten inklusive Versicherung und Personalkosten eintragen.
- Abschreibung und Finanzierungseffekte ergΓ€nzen, etwa Zinsen aus einem Kredit.
- Ergebnis fortschreiben und mit den Lebenshaltungskosten abgleichen.
- Konsistenz gegen LiquiditΓ€tsplan und Kapitalbedarf prΓΌfen β ΓΌberall dieselben Annahmen verwenden.
Break-even und Gewinnschwelle lesen
Der Break-even ist der Punkt, an dem ErlΓΆse die Kosten decken β ab dem die Vorschau ins Plus dreht. In der GrΓΌndungsphase liegt er oft spΓ€ter als erhofft, weil Anlaufumsatz, Marketing und Personalkosten ihn nach hinten verschieben.
PrΓΌfen Sie dabei: Ab welchem Monat ist das kumulierte Ergebnis nicht mehr negativ? Reicht das Plus auch nach Abzug der Lebenshaltungskosten? Und was passiert, wenn der Umsatz 20 bis 30 Prozent niedriger ausfΓ€llt als geplant?
π‘ Tipp
Rechnen Sie den Break-even immer auch fΓΌr ein konservatives Szenario mit deutlich niedrigerem Umsatz durch β so erkennen Sie, wie robust Ihr Modell wirklich ist.
β Das nehmen Sie mit
- Ich kenne die einzelnen Schritte zur Erstellung einer RentabilitΓ€tsvorschau.
- Ich kann den Break-even-Punkt in einer Vorschau identifizieren.
- Ich prΓΌfe den Break-even auch unter einem konservativen Umsatzszenario.