🎯 Lernziel

Am Ende dieser Lektion kΓΆnnen Sie eine RentabilitΓ€tsvorschau selbst aufbauen und den Break-even-Punkt Ihres Vorhabens interpretieren.

Beim Erstellen gehen Sie am besten in klaren Schritten vor:

  1. GeschΓ€ftsmodell und Zielgruppe schΓ€rfen – welche Leistung verkaufen Sie an wen, zu welchem Preis?
  2. Umsatzplanung aufsetzen – monatlich fΓΌr Jahr 1, danach oft jΓ€hrlich, mit Basis- und konservativem Szenario.
  3. Kosten planen – variable Kosten an den Umsatz koppeln, Fixkosten inklusive Versicherung und Personalkosten eintragen.
  4. Abschreibung und Finanzierungseffekte ergΓ€nzen, etwa Zinsen aus einem Kredit.
  5. Ergebnis fortschreiben und mit den Lebenshaltungskosten abgleichen.
  6. Konsistenz gegen LiquiditΓ€tsplan und Kapitalbedarf prΓΌfen – ΓΌberall dieselben Annahmen verwenden.

Break-even und Gewinnschwelle lesen

Der Break-even ist der Punkt, an dem ErlΓΆse die Kosten decken – ab dem die Vorschau ins Plus dreht. In der GrΓΌndungsphase liegt er oft spΓ€ter als erhofft, weil Anlaufumsatz, Marketing und Personalkosten ihn nach hinten verschieben.

PrΓΌfen Sie dabei: Ab welchem Monat ist das kumulierte Ergebnis nicht mehr negativ? Reicht das Plus auch nach Abzug der Lebenshaltungskosten? Und was passiert, wenn der Umsatz 20 bis 30 Prozent niedriger ausfΓ€llt als geplant?

πŸ’‘ Tipp

Rechnen Sie den Break-even immer auch fΓΌr ein konservatives Szenario mit deutlich niedrigerem Umsatz durch – so erkennen Sie, wie robust Ihr Modell wirklich ist.

βœ… Das nehmen Sie mit

  • Ich kenne die einzelnen Schritte zur Erstellung einer RentabilitΓ€tsvorschau.
  • Ich kann den Break-even-Punkt in einer Vorschau identifizieren.
  • Ich prΓΌfe den Break-even auch unter einem konservativen Umsatzszenario.