π― Lernziel
Am Ende dieser Lektion kΓΆnnen Sie die wichtigsten Positionen einer RentabilitΓ€tsvorschau benennen und richtig zuordnen.
Ein praxistauglicher Aufbau der RentabilitΓ€tsvorschau ist klar gegliedert und folgt einer festen Logik.
UmsatzerlΓΆse und weitere ErtrΓ€ge
Planen Sie den Umsatz nach Zielgruppe, Preis und KapazitΓ€t Ihrer Branche β nicht nach Wunschdenken. Dokumentieren Sie Ihre Annahmen zu Mengen, Preisen und SaisonalitΓ€t. Weitere ErtrΓ€ge sollten Sie getrennt ausweisen, wenn sie ins Gewicht fallen.
Variable Kosten und Fixkosten
Variable Kosten steigen mit dem Umsatz, etwa Material, Wareneinsatz oder variable Fremdleistungen. Fixkosten laufen unabhΓ€ngig davon weiter: Miete, Versicherung, Software, Marketing-Grundlast und feste Personalkosten. Trennen Sie beide Kostenarten sauber, sonst lesen Sie spΓ€ter den Break-even falsch.
Abschreibung, Periodenergebnis und Lebenshaltungskosten
Die Abschreibung verteilt die Abnutzung von WirtschaftsgΓΌtern ΓΌber die Nutzungsdauer. Sie mindert das Ergebnis, ist aber oft nicht zahlungswirksam. Das Periodenergebnis zeigt, ob die Periode Gewinn oder Verlust ausweist. Viele Vorlagen vergleichen zusΓ€tzlich den geplanten Gewinn mit den persΓΆnlichen Lebenshaltungskosten β entscheidend dafΓΌr, ob die SelbststΓ€ndigkeit privat trΓ€gt.
π‘ Tipp
Trennen Sie variable und fixe Kosten von Anfang an in getrennten Zeilen β so lΓ€sst sich der Break-even spΓ€ter ohne Umbau der Tabelle ablesen.
β Das nehmen Sie mit
- Ich kenne die wichtigsten Positionen einer RentabilitΓ€tsvorschau.
- Ich kann variable Kosten von Fixkosten unterscheiden.
- Ich weiΓ, wie Abschreibung wirkt und warum sie kein Zahlungsabfluss ist.
- Ich berΓΌcksichtige Lebenshaltungskosten als wichtigen Vergleichswert.