π― Lernziel
Am Ende dieser Lektion kΓΆnnen Sie einschΓ€tzen, welches Werkzeug zu welcher Situation passt.
Das Business Model Canvas ist nicht das einzige Werkzeug zur GeschΓ€ftsmodell-Arbeit. Je nach Situation eignen sich unterschiedliche Formate.
Die wichtigsten Alternativen
- Business Model Canvas: Gesamtlogik in neun Bausteinen β fΓΌr jede GrΓΌndung und jedes bestehende Unternehmen, schneller Γberblick im Workshop-Format.
- Lean Canvas: Fokus auf Problem, LΓΆsung und unfairen Vorteil statt Infrastruktur-Bausteine β geeignet fΓΌr sehr frΓΌhe Startups mit hΓ€ufig wechselndem Modell.
- Value Proposition Canvas: Vertieft nur Kundensegment und Nutzenversprechen β sinnvoll, wenn ein Angebot am Markt nicht zieht.
- Businessplan: AusfΓΌhrliches Dokument mit Text, Strategie und Zahlenwerk β nΓΆtig, wenn Banken oder FΓΆrderstellen ein belastbares Konzept verlangen.
Diese Werkzeuge schlieΓen sich nicht aus, sondern bauen aufeinander auf: Mit dem Canvas entwickeln und prΓΌfen Sie das Modell, den Businessplan schreiben Sie anschlieΓend fΓΌr Dritte. Aus Kundensegmenten und KanΓ€len wird der Marktteil, aus Kostenstruktur und Einnahmequellen der Finanzplan.
π‘ Tipp
Beginnen Sie immer mit dem Canvas, um Ihr Modell zu schΓ€rfen β schreiben Sie den ausfΓΌhrlichen Businessplan erst, wenn die Bausteine wirklich zusammenpassen.
β Das nehmen Sie mit
- Ich kenne die Unterschiede zwischen Canvas, Lean Canvas und Businessplan.
- Ich weiΓ, wann welches Werkzeug sinnvoll ist.
- Ich verstehe, wie die Canvas-Felder in den Businessplan einflieΓen.