π― Lernziel
Am Ende dieser Lektion kΓΆnnen Sie die tatsΓ€chlichen Kosten eines Mitarbeiters ΓΌber das Bruttogehalt hinaus kalkulieren.
Die Gesamtkosten eines Mitarbeiters liegen deutlich ΓΌber dem vereinbarten Bruttogehalt aus dem Arbeitsvertrag. ZusΓ€tzlich zahlen Arbeitgeber BeitrΓ€ge zur Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung sowie die vollstΓ€ndig arbeitgeberfinanzierte gesetzliche Unfallversicherung ΓΌber die zustΓ€ndige Berufsgenossenschaft.
Lohnnebenkosten 2026 im Γberblick
- Krankenversicherung: ca. 8,75 % (allgemeiner Satz plus hΓ€lftiger Γ-Zusatzbeitrag)
- Rentenversicherung: 9,30 %
- Arbeitslosenversicherung: 1,30 %
- Pflegeversicherung: 1,80 %
- Insolvenzgeldumlage: 0,15 %
- Gesetzliche Unfallversicherung: abhΓ€ngig von Branche und Gefahrklasse
Ohne die individuelle UnfallversicherungsprΓ€mie liegen die Lohnnebenkosten damit bei gut 21 Prozent zusΓ€tzlich zum Bruttogehalt. Den genauen Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung legt jede Kasse selbst fest; der bundesweite Durchschnitt fΓΌr 2026 betrΓ€gt 2,9 Prozent.
π‘ Tipp
Kalkulieren Sie bei der Budgetplanung immer mit dem Faktor 1,21 auf das Bruttogehalt, um die Lohnnebenkosten realistisch abzubilden β die Unfallversicherung kommt branchenabhΓ€ngig noch obendrauf.
β Das nehmen Sie mit
- Ich kenne die wichtigsten Lohnnebenkosten und ihre ungefΓ€hre HΓΆhe.
- Ich weiΓ, dass die Unfallversicherung vollstΓ€ndig vom Arbeitgeber getragen wird.
- Ich kann die Gesamtkosten eines Mitarbeiters grob ΓΌberschlagen.