π― Lernziel
Am Ende dieser Lektion kΓΆnnen Sie die fΓΌnf grundlegenden FΓΆrdermittelarten benennen und voneinander unterscheiden.
FΓΌr eine ExistenzgrΓΌndung kommen vor allem fΓΌnf Instrumente infrage: ZuschΓΌsse, FΓΆrderkredite, BΓΌrgschaften, Beteiligungskapital und Gutscheine. Jedes Instrument funktioniert anders und passt zu unterschiedlichen Zwecken.
Ein Zuschuss unterstΓΌtzt einen festgelegten Zweck, etwa den Lebensunterhalt in der Startphase oder Beratungskosten. Bei zweckgemΓ€Γer Verwendung muss er meist nicht zurΓΌckgezahlt werden β βnicht rΓΌckzahlbarβ bedeutet aber nicht βfrei verfΓΌgbarβ. Bekannte Beispiele sind der GrΓΌndungszuschuss der Bundesagentur fΓΌr Arbeit und das EXIST-GrΓΌndungsstipendium fΓΌr wissensbasierte Vorhaben.
Ein FΓΆrderkredit ist ein Darlehen mit besonderen Konditionen, etwa Zinsvorteilen oder tilgungsfreien Jahren. KfW-Kredite werden in der Regel ΓΌber eine Bank oder Sparkasse beantragt, nicht direkt bei der KfW. Fehlen Sicherheiten, kann eine BΓΌrgschaft den Kreditzugang erleichtern. Beteiligungskapital stΓ€rkt dagegen die Eigenkapitalbasis, da sich ein Kapitalgeber am Unternehmen beteiligt und Chancen sowie Risiken mittrΓ€gt.
Ein Gutschein zahlt kein Startkapital aus, sondern ermΓΆglicht eine bestimmte Leistung, etwa ein Coaching ΓΌber den Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS). Er gehΓΆrt daher in eine andere Kategorie als ein Zuschuss fΓΌr Investitionen oder Lebensunterhalt.
π‘ Tipp
Fragen Sie sich bei jedem Programm zuerst: Muss ich das Geld zurΓΌckzahlen oder nicht? So ordnen Sie ein Angebot schnell der richtigen Kategorie zu.
β Das nehmen Sie mit