Weiterbildung im eigenen Unternehmen fördern

Weiterbildung im eigenen Unternehmen fördern

Startups wünschen sich qualifizierte Mitarbeiter. Doch noch immer fördern Unternehmen die betriebliche Weiterbildung ihrer Angestellten unzureichend. Dabei ist sie die effektivste Waffe im Kampf gegen den Fachkräftemangel.

Nicht nur das: Interne Weiterbildungsangebote steigern die Mitarbeiterzufriedenheit, festigen die Expertise und verbessern das Betriebsklima. Die Furcht, dass durch Weiterbildung zusätzlich qualifizierte Mitarbeiter das Unternehmen für ein besseres Angebot verlassen, ist unbegründet.

 

Weiterbildung ist für Mitarbeiter – und das Unternehmen

 

Profitiert das Personal von der Weiterbildung, profitiert unwillkürlich das Unternehmen. Folgende Fortschritte werden Sie erkennen, wenn Sie die Entwicklung Ihrer Mitarbeiter regelmäßig fördern:

  • Herausforderungen im Berufsalltag können durch entsprechend angeeignete Kompetenzen besser bewältigt werden.
  • Weiterbildung fördert eine flexible Handlungsfähigkeit auch bei permanenten Veränderungen innerhalb der Branche oder am im Unternehmen.
  • Die aktive Förderung von Mitarbeitern steigert die Attraktivität eines Arbeitgebers; dadurch steigert sich die Mitarbeiterbindung.

 

Was muss eine Weiterbildung für Unternehmen leisten?

 

Weiterbildungsangebote gibt es wie Sand am Meer. Ob eine Fortbildung eine lukrative Investition darstellt, müssen Personalverantwortliche eigenverantwortlich entscheiden. Drei Faktoren können bei der Auswahl helfen:

  • Qualifikation: Investiert ein Unternehmen in die Weiterbildung seiner Mitarbeiter, erwartet es bei Durchführung der Maßnahme eine gute Qualifikation. Das klingt selbstverständlicher als es ist. Sehr kompakte Fortbildungen sind möglicherweise zu oberflächlich, während mehrmonatige Kurse Gefahr laufen, auszuufern und den Blick auf die wesentlichen und relevanten Lerninhalte zu verlieren.
  • Flexibilität: Eine Fortbildung macht erst Sinn, wenn sie zu den Abläufen des Unternehmens passt. Ob die Weiterbildung extern oder aber intern stattfindet, reißt es den oder die Mitarbeiter mitunter aus dem beruflichen Alltag. Workshops, Kurse und Seminare sollten so organisiert werden, dass berufliche Verpflichtungen nicht zu kurz kommen.
  • Wirtschaftlichkeit: Der Kostenumfang einer Fortbildung muss vertretbar bleiben. Neben der Gebühr für die Weiterbildungsmaßnahme fallen mitunter auch Übernachtungs- und Reisekosten an. Diese sollten sich in einem für das Unternehmen wirtschaftlichen Rahmen bewegen.

Nimmt ein Mitarbeiter eine Weiterbildung in Anspruch, sollte vorab definiert werden, mit welchem Ziel die Maßnahme durchgeführt wird. Geht es darum, die Führungsqualitäten zu optimieren oder um Wissenszuwachs auf einem bestimmten Gebiet zu erzielen? Sowohl Hard Skills als auch Soft Skills können aktiv weiterentwickelt werden.

 

Formate für die Fortbildung eigenständig schaffen

 

Weiterbildungsangebote finden in verschiedenen Formaten statt. Mitarbeiter können an Seminaren, Tagungen und Trainings teilnehmen, sich aber auch aktiv an Messen, Workshops und Coachings beteiligen.

Möglichkeiten für eine interaktive Weiterbildung kann auch jedes Unternehmen selbst schaffen. Ein sogenanntes Barcamp ist ein geeignetes Format, um Schulungsinhalte intern zu streuen. Beim Barcamp handelt es sich um eine Unkonferenz. Es ähnelt einer offenen Tagung mit diversen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Beteiligten entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden.
Ob Barcamp, Tagung oder Coaching, Weiterbildungsmaßnahmen fördern Ihr Unternehmen. Setzen Sie sich frühzeitig damit auseinander, wie Sie Ihr Startup voranbringen können.

 

Tipp: Wissensdurst wird belohnt. Gerade für junge Unternehmen existieren Fördermöglichkeiten, um Weiterbildungen zu ermöglichen.
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