🎯 Lernziel

Am Ende dieser Lektion können Sie Firmenname, Geschäftsbezeichnung, Marke und Domain klar voneinander unterscheiden.

Im Alltag wird fast jede geschäftliche Bezeichnung als „Firmenname“ bezeichnet. Rechtlich ist die Firma nach § 17 HGB jedoch der Name, unter dem ein Kaufmann seine Geschäfte betreibt und unterschreibt. Wer nicht im Handelsregister eingetragen ist, nutzt oft den eigenen Namen zusammen mit einer Geschäftsbezeichnung.

Vier verschiedene Ebenen

Eine Marke kennzeichnet Waren oder Dienstleistungen und kann nach § 4 MarkenG auf unterschiedlichen Wegen entstehen. Eine Domain ist zunächst nur eine Internetadresse. Registereintrag, Marke und Domain beantworten also verschiedene Fragen und ersetzen einander nicht.

Bevor Sie mit der Namensfindung beginnen, sollten Sie klären, was Sie eigentlich benennen wollen:

  • den Rechtsträger beziehungsweise die Firma
  • einen Betrieb oder ein Geschäft
  • ein Produkt oder eine Dienstleistung
  • eine Marke für mehrere Angebote
  • eine Website oder Kampagne

Diese Entscheidung bestimmt später, welche Register, Klassen, Länder und Kanäle Sie prüfen müssen.

💡 Tipp

Schreiben Sie vor der Namensfindung in einem Satz auf, welche der fünf Ebenen Sie gerade benennen – das erspart spätere Verwirrung bei der Prüfung.

✅ Das nehmen Sie mit

  • Ich kenne den rechtlichen Unterschied zwischen Firma, Geschäftsbezeichnung, Marke und Domain.
  • Ich weiß, dass ein Registereintrag, eine Marke und eine Domain unterschiedliche Fragen beantworten.
  • Ich habe geklärt, welche der fünf Benennungsebenen für mein Vorhaben relevant ist.

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