🎯 Lernziel

Am Ende dieser Lektion können Sie systematisch mehrere unterschiedliche Namenskandidaten entwickeln statt sich auf einen ersten Geistesblitz zu verlassen.

Ein guter Prozess beginnt nicht mit Wortspielen, sondern mit einem Namensrahmen. Halten Sie in je einem Satz fest, welches Problem Sie lösen, für wen Sie arbeiten und welche Eigenschaft Ihre Zusammenarbeit prägt.

Namensfelder statt einzelner Geistesblitze

Sammeln Sie Begriffe in vier Feldern: Leistung, Zielgruppe, Nutzen und Charakter. Kombinieren Sie anschließend Begriffe, Bilder und Wortstämme – auch unvollständige oder ungewohnte Ideen sind in dieser Phase erlaubt. Bewerten Sie erst, nachdem Sie ausreichend gesammelt haben.

Verzichten Sie auf automatische Namensgeneratoren als Entscheidungshilfe: Ein automatisch erzeugtes Wort ist weder auf Zielgruppenwirkung noch auf Firmen- und Markenrechte geprĂĽft.

Eine Shortlist mit unterschiedlichen Ansätzen

Wählen Sie keine fünf fast identischen Schreibweisen, sondern unterschiedliche Strategien: einen beschreibenden Namen, einen bildhaften Namen, eine Wortkombination und eine abstraktere Variante. Behalten Sie drei bis fünf Kandidaten für den nächsten Test.

Prüfen Sie jeden Kandidaten anhand von Verständlichkeit, Aussprache, Schreibbarkeit, Merkfähigkeit, Erweiterbarkeit und Abgrenzung von Branchenstandards.

đź’ˇ Tipp

Lassen Sie Testpersonen den Namen einmal hören und dann notieren – so erkennen Sie schnell Probleme bei Aussprache und Schreibbarkeit.

âś… Das nehmen Sie mit

  • Ich habe einen Namensrahmen mit Problem, Zielgruppe und prägender Eigenschaft formuliert.
  • Ich habe Begriffe in den vier Feldern Leistung, Zielgruppe, Nutzen und Charakter gesammelt.
  • Ich habe eine Shortlist mit drei bis fĂĽnf unterschiedlichen Namensstrategien erstellt.
  • Ich habe jeden Kandidaten auf Verständlichkeit, Aussprache, Schreibbarkeit und Erweiterbarkeit getestet.