🎯 Lernziel

Am Ende dieser Lektion können Sie die wesentlichen Unterschiede zwischen einfacher und doppelter Buchführung benennen.

Beide Systeme sollen Geschäftsvorfälle vollständig und nachvollziehbar abbilden, unterscheiden sich aber in Aufbau und Ergebnis.

Erfassung und Gewinnermittlung

Die einfache Buchführung erfasst Einnahmen und Ausgaben mit Belegen und Zuordnung; die Gewinnermittlung erfolgt häufig über die EÜR. Die doppelte Buchführung bucht jeden Vorfall auf mindestens zwei Konten nach Soll und Haben und mündet in Gewinn- und Verlustrechnung sowie Bilanz.

Inventur und Jahresabschluss

Eine Inventur ist bei der EÜR nicht allein deshalb vorgeschrieben, bei der doppelten Buchführung ist sie regelmäßig Grundlage des Jahresabschlusses. Eine umfangreiche Software macht aus einer EÜR jedoch nicht automatisch eine doppelte Buchführung – entscheidend bleibt die zugrunde liegende Pflicht.

💡 Tipp

Stellen Sie sich bei jedem neuen Geschäftsjahr die Frage: Besteht weiterhin eine EÜR-Berechtigung oder hat sich meine Buchführungspflicht verändert?

✅ Das nehmen Sie mit

  • Ich kenne die wichtigsten Unterschiede zwischen einfacher und doppelter Buchführung.
  • Ich weiß, wann eine Inventur bei der doppelten Buchführung nötig ist.
  • Ich verstehe, dass die Software allein nicht über die Buchführungsart entscheidet.