π― Lernziel
Am Ende dieser Lektion kΓΆnnen Sie die drei SΓ€ulen guter MitarbeiterfΓΌhrung benennen und den FΓΌhrungsstil situativ anpassen.
FΓΌr den Start reichen drei SΓ€ulen: Klarheit (Ergebnis, QualitΓ€t, Termin und Entscheidungsspielraum sind benannt), Beziehung (Respekt, LoyalitΓ€t, belastbares Klima ohne kumpelhafte Unverbindlichkeit) und Entwicklung (Kompetenz aufbauen, Verantwortung schrittweise erweitern).
Schlechte FΓΌhrung wechselt PrioritΓ€ten wΓΆchentlich, gibt Feedback nur bei Fehlern und entscheidet spΓ€t. Gute MitarbeiterfΓΌhrung macht den Arbeitsablauf vorhersehbar, wΓ€hrend die FΓΌhrungsperson fachlich ansprechbar bleibt, ohne jede Aufgabe selbst zu erledigen.
FΓΌhrungsstile wie direktiv, kooperativ oder delegativ sind Tendenzen, nicht Dogmen. Bei Risiko und Unerfahrenheit fΓΌhren Sie enger, bei Routine und Kompetenz lassen Sie Freiraum. Ein durchgehend hierarchischer Stil sollte die Ausnahme bleiben, nicht der Dauerzustand.
π‘ Tipp
PrΓΌfen Sie bei jeder neuen Aufgabe kurz: Wie erfahren ist die Person, wie hoch ist das Risiko? Daran richten Sie Ihren FΓΌhrungsstil aus β nicht an Ihrer Vorliebe.
β Das nehmen Sie mit