🎯 Lernziel
Am Ende dieser Lektion können Sie eine belastbare Problemhypothese formulieren und wissen, welche Datenquellen für den Einstieg geeignet sind.
Beginnen Sie nicht mit Alter oder Fantasienamen, sondern mit der Situation, in der ein Kunde nach einer Lösung sucht. Eine gute Problemhypothese enthält Ausgangssituation, Hindernis, Auslöser, gewünschtes Ergebnis und die bisherige Alternative.
Beispiel: „Selbstständige Berater verlieren beim Erstellen individueller Angebote viel Zeit. Nach einer größeren Zahl paralleler Anfragen suchen sie eine einheitliche Vorlage, ohne ihre Leistungen zu pauschalisieren.“
Auch vor dem ersten Verkauf gibt es Anhaltspunkte: Suchanfragen, wiederkehrende Fragen aus Erstgesprächen, Support-Anfragen, Bewertungen bestehender Lösungswege oder öffentliche Strukturdaten wie das Statistische Bundesamt.
đź’ˇ Tipp
Formulieren Sie mehrere Problemhypothesen, wenn unterschiedliche Kaufanlässe denkbar sind – und bewerten Sie diese noch nicht als Fakten.
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